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Wie wird meine Rente berechnet und wie hoch wird sie sein?

Für uns alle ist die Höhe der Rente ein wichtiges Thema, über das man sich frühzeitig informieren sollte. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels droht der jüngeren Generation Altersarmut, falls die Spanne zwischen dem letzten Gehalt und der gesetzlichen Rentenzahlung zu weit ausfällt. Viele Menschen wissen nicht, wie hoch ihre Rente sein wird, geschweige denn ist ihnen klar, wie diese berechnet wird. Hier setzen wir an und liefern dir alle wichtigen Informationen, hier in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Wie wird die gesetzliche Rente berechnet?

In dieser Berechnung gibt es viele Faktoren, die entscheidend sein können. Daher kann keine allgemeingültige Aussage über die persönliche Rentenzahlung gemacht werden.

Von staatlicher Seite wird aber folgende komplexe Formel angelegt.

Entgeltpunkte X Rentenfaktor X Zugangsfaktor X aktueller Rentenwert

 

Um was handelt es sich bei Entgeltpunkten ?

Wenn du in einem Jahr, in dem du sozialversicherungspflichtig versichert bist, mindestens den Durchschnittsverdienst aller versicherten Arbeitnehmer erzielst, bekommst du dafür einen Rentenpunkt. In der Regel steigt der Durchschnittsverdienst jährlich. Im Jahr 2021 lag er bei 41.541,00 EUR. So können jährlich maximal ungefähr zwei Entgeltpunkte gesammelt werden. Liegt dein eigenes Einkommen unter dem Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer, werden dir anteilig Rentenpunkte gutgeschrieben.

 

Was ist der Zugangsfaktor?

Er sagt aus, wann du in Rente gehen kannst. Falls du vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter in den Ruhestand gehst und gesetzliche Rente beziehst, werden mit ihm Abschläge an deinen Zahlungen kalkuliert. Falls du bei Eintritt in den Ruhestand für eine bestimmte Zeit auf Rentenzahlungen verzichtest, bekommst du über den Zugangsfaktor Zuschläge zu deiner Rente.

 

Was ist der Rentenwert und wie wirken sich die Entgeltpunkte auf ihn aus?

Ein Entgeltpunkt entspricht einem bestimmten Wert. Seit Juli 2020 liegt dieser sogenannte Rentenwert bei 34,19 Euro, er wird jährlich an die wirtschaftliche Lage, also z.B. zum Ausgleich der Inflation, angepasst. Der Wert der Rentenpunkte unterscheidet sich zwischen den alten und neuen Bundesländern.

 

Wie wirkt sich der Rentenfaktor auf die Rentenhöhe aus?

Der Rentenfaktor berücksichtigt, um welche Art der Rentenzahlung es sich handelt. Bei der normalen Altersrente wird der Faktor mit 1,0 in die Berechnung einbezogen. Bei einer Rentenzahlung wegen teilweiser Erwerbsminderung wird beispielsweise der Faktor 0,5 verwendet.

Die Einflüsse auf die Rentenhöhe sind von Mensch zu Mensch individuell.

Manche Menschen haben vielleicht sehr viele Rentenpunkte gesammelt und wollen vorzeitig in den Ruhestand gehen. Andere wiederum haben kaum Rentenpunkte erzielt und möchten möglichst lange arbeiten. Zeiten, wie das Studium, der Wehr- bzw. Zivildienst und die Jahre, in denen Kinder erzogen wurden, werden ebenfalls in der Berechnung berücksichtigt.

 

Wie hoch wird die gesetzliche Rente besteuert?

Vor der Einführung der sogenannten „nachgelagerten Besteuerung“ für die Renten wurden gesetzliche Renten gar nicht versteuert. Rentner, die vor dem Jahr 2005 in den Ruhestand getreten sind, bekommen ihre Rente in der Regel steuerfrei. Verbraucher, die in diesem Jahr oder danach ihren Ruhestand begonnen haben, müssen die Zahlungen der Rentenversicherung versteuern.

Dabei richtet sich die Besteuerung nach dem Jahr des Rentenbeginns. Bei Beginn im Jahr 2005 mmussten 50% der Rente versteuert werden. Bis zum Jahr 2020 stieg diese Besteuerungsrate um jeweils 2% pro Jahr.

2020 musste also ein Arbeitnehmer, der erstmals Rente bezogen hat, 80% der Zahlungen versteuern. Seit dem Jahr 2020 wird die Besteuerung nur noch um 1% angehoben.

Die Rente wird also im Jahr 2040 voll zu versteuern sein.

Um Nachteile für Arbeitnehmer zu vermeiden, hat der Gesetzgeber Aufwendungen für die eigene Rentenvorsorge steuermindernd berücksichtigt.

Man kann also Summen, die in eine private Altersvorsorge eingezahlt wurden, steuerlich abschreiben um so die Steuerbelastung während des Arbeitslebens zu senken.

Bspw. kann eine Person, die im Jahr 2.400 Euro in eine private Altersvorsorge einzahlt, diesen Betrag in der Steuererklärung angeben.

Die monatliche Rente, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge müssen auch beachtet werden. Bei Rentnern gehen 7,3% Krankenversicherung und 1,525% an Pflegeversicherung von der Rente ab. Die Nettorente liegt dadurch deutlich unter dem Bruttobetrag.

 

Wie viel Rente bekommen die Deutschen im Durchschnitt?

Bei Männern beträgt der durchschnittliche Wert in Deutschland aktuell 982 EUR.

Bei Frauen ist dieser Durchschnittswert mit 557 EUR monatlich deutlich geringer.

Zudem handelt es sich bei beiden Werten um die Bruttowerte. Zwischen den neuen und alten Bundesländern herrscht immer noch ein Unterschied. In der ehemaligen DDR bekommt ein Großteil der Ruheständler weniger als 1.000 EUR im Monat.

 

Wie hoch sollte ich meine private Altersvorsorge ansetzen?

Laut Statistiken haben viele Rentner 20% weniger Kosten, sobald sie in den Ruhestand gehen. Es reduzieren sich zwar laufende Kosten wie zum Beispiel für den Arbeitsweg oder Arbeitskleidung, dafür steht bei Rentnern mehr Zeit zur Verfügung, die mit ggf. teuren Aktivitäten gefüllt wird.

Das Problem ist aber, dass die gesetzliche Rente oft deutlich unter dem letzten Nettoeinkommen liegt. Häufig entsteht dadurch eine große Lücke, die durch private Altersvorsorge aufgefangen werden muss. Ein Richtwert ist dafür etwa 15% des eigenen Nettogehalts monatlich zur Seite zulegen. Unsere Berater können dir zahlreiche Informationen zu den privaten Vorsorgemöglichkeiten geben.

 

Wie kann ich die bisherigen Zahlungen meiner gesetzlichen Rentenversicherung prüfen?

Ab dem 27. Lebensjahr bekommt jeder Verbraucher jährlich automatisch eine Renteninformation per Post. Dieses Schreiben enthält alle Informationen, die der Staat bzgl. der eigenen Rente gespeichert hat.

Die voraussichtliche Rentenhöhe sowie die bisherigen Einzahlungen sind hierauf genauso übersichtlich dargestellt wie eine Prognose zur Rentenhöhe beim Eintritt in den Ruhestand. Diese Hochrechnung basiert auf der Annahme, dass die bisherigen Einzahlungen auch in Zukunft auf dem Rentenkonto eingehen.

Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass die Besteuerung der Rente in dieser Berechnung nicht berücksichtigt wird. Auch werden Leistungen wie betriebliche Altersvorsorge und private Rentenversicherungsverträge nicht aufgeführt.

Daher ist es unverzichtbar, sich bzgl. der eigenen Rentenvorsorge beraten zu lassen.

Im Rahmen einer individuellen Beratung können alle Vorsorgeverträge und die gesetzliche Rente zusammengeführt werden.

So lässt sich die persönliche Rentenlücke genau bestimmen. Dies sollte frühzeitig passieren um genug Zeit zu haben um geeignete Vorkehrungen zu treffen.

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